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27. Juli 2026

Lagerumschlagshäufigkeit berechnen: Formel & Beispiel

Verfasst von:
Franziska
Lagerumschlagshäufigkeit – wie oft dreht das Lager

Die Lagerumschlagshäufigkeit zeigt, wie oft der Lagerbestand innerhalb einer Periode komplett verkauft und ersetzt wird. Sie ist eine der wichtigsten Lagerkennzahlen. Dieser Beitrag erklärt die Formel, ein Beispiel und wie Sie den Wert verbessern.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Lagerumschlagshäufigkeit misst, wie oft der Bestand pro Jahr umgeschlagen wird.
  • Formel: Wareneinsatz ÷ durchschnittlicher Lagerbestand.
  • Ein hoher Wert bedeutet geringe Kapitalbindung und frische Ware.
  • Aus ihr lässt sich die durchschnittliche Lagerdauer ableiten.

Was ist die Lagerumschlagshäufigkeit?

Die Lagerumschlagshäufigkeit (auch Umschlagshäufigkeit) gibt an, wie oft der durchschnittliche Lagerbestand in einem bestimmten Zeitraum – meist einem Jahr – verbraucht und wieder aufgefüllt wird. Sie ist ein Maß für die Effizienz der Lagerhaltung: Je höher der Umschlag, desto weniger Kapital ist im Lager gebunden.

Lagerumschlagshäufigkeit berechnen: die Formel

Lagerumschlagshäufigkeit = Wareneinsatz ÷ durchschnittlicher Lagerbestand

Der durchschnittliche Lagerbestand ergibt sich vereinfacht aus (Anfangsbestand + Endbestand) ÷ 2. Statt des Wareneinsatzes wird teils auch der Umsatz verwendet – wichtig ist, dass Zähler und Nenner zueinander passen (beide zu Einkaufs- oder beide zu Verkaufspreisen).

Rechenbeispiel

Der jährliche Wareneinsatz beträgt 240.000 €, der durchschnittliche Lagerbestand 40.000 €.

Lagerumschlagshäufigkeit = 240.000 ÷ 40.000 = 6. Der Bestand wird also sechsmal pro Jahr umgeschlagen.

Formel der Lagerumschlagshäufigkeit: Wareneinsatz geteilt durch durchschnittlichen Lagerbestand
Lagerumschlagshäufigkeit: Wareneinsatz ÷ durchschnittlicher Lagerbestand.

Durchschnittliche Lagerdauer ableiten

Aus der Umschlagshäufigkeit lässt sich die durchschnittliche Lagerdauer berechnen: 360 ÷ Umschlagshäufigkeit. Im Beispiel sind das 360 ÷ 6 = 60 Tage. So lange liegt die Ware im Schnitt im Lager.

Wie verbessert man den Lagerumschlag?

  • Ladenhüter identifizieren und Sortiment bereinigen.
  • Bestände senken durch bedarfsgerechte Bestellmengen.
  • Meldebestände optimieren, um Überbestände zu vermeiden.
  • Absatz fördern für langsam drehende Artikel.

Lagerkennzahlen automatisch im Blick

Meldebestand, Mindestbestand und Umschlagshäufigkeit von Hand zu pflegen, kostet Zeit und ist fehleranfällig. Eine digitale Inventar- und Lagerverwaltung wie Inventory ONE erfasst jede Bewegung per Barcode-/QR-Code-Scan, berechnet die Kennzahlen automatisch und warnt, sobald der Meldebestand erreicht ist. Mehr auf unseren Seiten zur Lagerverwaltung und Inventarverwaltung.

Häufige Fragen zur Lagerumschlagshäufigkeit (FAQ)

Was sagt die Lagerumschlagshäufigkeit aus?

Wie oft der durchschnittliche Lagerbestand in einer Periode verbraucht und wieder aufgefüllt wird. Ein hoher Wert steht für geringe Kapitalbindung.

Wie berechnet man die Lagerumschlagshäufigkeit?

Wareneinsatz geteilt durch den durchschnittlichen Lagerbestand. Der Durchschnittsbestand ist vereinfacht (Anfangs- + Endbestand) ÷ 2.

Was ist ein guter Lagerumschlag?

Das hängt stark von der Branche ab. Grundsätzlich gilt: je höher, desto besser – weil weniger Kapital gebunden ist und die Ware frischer bleibt.

Wie hängt die Lagerdauer mit dem Umschlag zusammen?

Durchschnittliche Lagerdauer = 360 ÷ Lagerumschlagshäufigkeit. Ein höherer Umschlag bedeutet eine kürzere Lagerdauer.

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