
Die Lagerverwaltung sorgt dafür, dass jederzeit klar ist, welche Ware in welcher Menge wo liegt – und wann nachbestellt werden muss. Dieser Leitfaden erklärt Aufgaben, Prozesse und Kennzahlen der Lagerverwaltung, zeigt den Unterschied zu Lagerhaltung und Inventarverwaltung und hilft bei der Entscheidung zwischen Excel und Software.
Die Lagerverwaltung umfasst alle Tätigkeiten, mit denen Bestände erfasst, gesteuert und dokumentiert werden: vom Wareneingang über die Einlagerung und Entnahme bis zur Inventur. Sie beantwortet jederzeit drei Fragen: Was ist da? Wie viel ist da? Wo liegt es?
Abzugrenzen ist sie von zwei verwandten Begriffen:
Eine gute Lagerverwaltung löst einen Zielkonflikt: Sie muss lieferfähig halten, ohne unnötig Kapital im Lager zu binden. Daraus ergeben sich die zentralen Aufgaben:
Je sauberer die Schritte 1 bis 4 laufen, desto einfacher wird Schritt 5. Welche Inventurarten es gibt und welche zu Ihrem Betrieb passt, lesen Sie in unserem Überblick.

Bei der festen Lagerordnung hat jeder Artikel einen dauerhaft reservierten Platz. Das ist übersichtlich, verschenkt aber Platz, wenn Fächer leer stehen.
Bei der chaotischen (dynamischen) Lagerhaltung wird Ware dort eingelagert, wo gerade Platz ist – das System merkt sich den Ort. Das nutzt die Fläche deutlich besser, funktioniert aber nur mit einer verlässlichen digitalen Bestandsführung. Ohne System findet niemand die Ware wieder.
Drei Kennzahlen sollten Sie laufend im Blick haben:
Diese drei hängen zusammen: Der Meldebestand baut auf dem Mindestbestand auf, und ein zu hoher Bestand drückt den Umschlag.
Für einen überschaubaren Bestand mit einer verantwortlichen Person ist eine Excel-Liste ein legitimer Start. Kritisch wird es, sobald einer dieser Punkte zutrifft:
Dann entstehen typische Excel-Probleme: mehrere Versionen im Umlauf, Fehlbuchungen fallen erst bei der Inventur auf, und niemand weiß, welcher Stand aktuell ist.
Mit Inventory ONE führen Sie Bestände in Echtzeit: Jede Bewegung wird per Barcode- oder QR-Code-Scan gebucht, Mindestbestände lösen automatisch eine Benachrichtigung aus, und die Inventur läuft mobil per App. Auch mehrere Lagerorte – vom Hauptlager bis zum Servicefahrzeug – lassen sich getrennt führen. Mehr dazu auf unserer Seite zur Lagerverwaltung und zur Inventarverwaltung.
Alle Tätigkeiten zur Erfassung, Steuerung und Dokumentation von Beständen und Warenbewegungen – von der Einlagerung über die Entnahme bis zur Inventur.
Die Lagerverwaltung führt Mengen gleichartiger Artikel, die Inventarverwaltung einzelne, eindeutig identifizierbare Objekte wie Geräte oder Werkzeuge.
Vor allem Mindestbestand, Meldebestand und Lagerumschlagshäufigkeit. Sie zeigen, wann nachbestellt werden muss und wie viel Kapital im Lager gebunden ist.
Eine dynamische Lagerordnung, bei der Ware dort eingelagert wird, wo Platz ist. Das System merkt sich den Lagerort. Sie nutzt die Fläche besser, setzt aber eine digitale Bestandsführung voraus.
Für kleine Bestände mit einer verantwortlichen Person ja. Sobald mehrere Personen buchen, es mehrere Lagerorte gibt oder Bestände sich täglich ändern, wird Excel fehleranfällig.
Über 10.000 zufriedene Nutzer vertrauen in Inventory ONE

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